Giuseppe Verdi

Missa da Requiem

Samstag, 11. Juli | 19 Uhr
Stephanskirche Konstanz

Klangereignis von ergreifender Schönheit

Die Messa da Requiem gehört zu den eindrucksvollsten und populärsten Werken Giuseppe Verdis, in dem sich die Grenzen zwischen Oper und geistlicher Musik aufzulösen scheinen. Das groß besetzte Werk zeichnet sich durch eine geradezu suggestive Dynamik aus und vermittelt tiefe Emotionen, unüberhörbare Impulse und die Seele reinigende Erschütterungen – ein Klangereignis von gewaltiger Wucht und ergreifender Schönheit.

Lucie Peyramaure | Sopran

Susanne Gritschneder | Alt

Kai Kluge | Tenor

Wilhelm Schwinghammer| Bass

Bachchor Konstanz

Bodensee-Philharmonie

Michael Stadtherr | Leitung

Marie-Sophie Pollak (Shirley Suarez)

Lucie Peyramaure, Sopran

Die lyrisch-dramatische Sopranistin Lucie Peyramaure wird von der Fachpresse als „Entdeckung“ gefeiert. Kritiker loben ihre „große, kraftvolle Stimme“ mit sicheren Höhen, die sie bereits jetzt für das große Puccini- und Wagner-Fach prädestiniert. Zu ihren jüngsten Erfolgen zählen Partien wie Tosca in Freiburg, Freia (Das Rheingold) und Helmwige (Die Walküre) in Basel sowie Aza (Manru) in Nancy. Weitere Stationen führten sie an die Opéra Comique, das Théâtre du Châtelet, zum Bayerischen Rundfunk sowie nach Athen für die Titelrolle in Samaras’ Medgé.

Zukünftige Projekte umfassen ihr Debüt als Mimì (La Bohème) in Nancy, Dijon, Luxemburg und Caen, die Fremde Fürstin (Rusalka) in Basel sowie Charlotte (Werther) in Rennes. Lucie Peyramaure ist Absolventin des Pariser Konservatoriums und wurde 2022 beim Internationalen Gesangswettbewerb von Marmande mit vier Preisen ausgezeichnet, darunter dem Grand Prix und dem Publikumspreis.

(Foto: K. Pouillot)

Susanne Gritschneder, Alt

Susanne Gritschneder schloss ihr Gesangstudium an der Hochschule Künste Bern in der Gesangklasse von Prof. Elisabeth Glauser mit Auszeichnung ab, war Stipendiatin und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und von 2012 bis 2018 Ensemblemitglied am Theater St. Gallen, wo sie in zahlreichen Fachpartien zu hören war. Ihr Konzertrepertoire umfasst die Oratorien von Bach und Händel, das Stabat Mater von Dvorak und Rossini, Verdis Requiem sowie Mahlers Rückertlieder, seine Kindertotenlieder und die Lieder eines Fahrenden Gesellen.

Sie ist im In- und Ausland engagiert und war an den Opern Frankfurt und Leipzig, am Grand Théâtre de Geneve und am Teatro di Savona zu erleben. Liederabende führten sie u.a zum Heidel-berger Frühling, in die Philharmonie Köln, ins Gasteig nach München und zum Yehudi Menuhin Festival in Gstaadt. 2024 gab sie ihr Debut bei den Salzburger Festspielen und 2025 ihr Debüt als Waltraute und Erste Norn in Wagners Götterdämmerung.

(Foto: C. Schroff)

Vokalensemble Konstanz

Kai Kluge, Tenor

Kai Kluge sammelte bei den Aurelius Sängerknaben in Calw seine ersten Bühnenerfahrungen und studierte Gesang an der Musikhochschule Karlsruhe bei Friedemann Röhlig. Er ist Preisträger u. a. des „Internationalen Wettbewerbs Franz Schubert und die Musik der Moderne“ in Graz sowie der Kammeroper Schloss Rheinsberg Competition und Gewinner des 1. Preises beim Wettbewerb der Opernakademie Baden-Baden 2014.

In der Saison 2015/16 war er Mitglied im Opernstudio des Staatstheaters Karlsruhe, wo er als Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail), Tamino und Monostatos (Die Zauberflöte) sowie Basilio (Le nozze di Figaro) debütierte. Meisterkurse führten ihn u. a. zu Roberto Saccà, Thomas Hampson und Christa Ludwig. 2016/17 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Stuttgart, seit 2017/18 gehört er dem Ensemble an und sang hier u. a. Alfredo (La traviata), Tamino (Die Zauberflöte), Max (Der Freischütz) und den Prinzen in Rusalka.

(Foto: F. Heinig)

Klaus Mertens

Wilhelm Schwinghammer, Bass

Wilhelm Schwinghammer zählt zu den herausragenden Bässen seiner Generation. Sein Repertoire reicht von der Barockmusik bis zur Gegenwart und umfasst zentrale Partien wie Figaro (Le nozze di Figaro), Leporello (Don Giovanni), König Heinrich (Lohengrin), Daland (Der fliegende Holländer), Hunding (Die Walküre), Rocco (Fidelio), Sparafucile (Rigoletto), Orest (Elektra) sowie Baron Ochs auf Lerchenau (Der Rosenkavalier).

Er gastiert an führenden Opernhäusern und Festivals weltweit, darunter die Staatsopern in Berlin, München und Hamburg, die Bayreuther und Salzburger Festspiele, das Theater an der Wien, die Pariser Oper, die Mailänder Scala, die Lyric Opera of Chicago, die Canadian Opera Company Toronto, die Washington National Opera und die Los Angeles Opera.

In der Saison 2025/26 ist er u. a. als Osmin am Teatro Regio Torino, als Hunding in Monte-Carlo und Shanghai sowie als Ochs im Festspielhaus Baden-Baden und am Staatstheater Nürnberg zu erleben.

(Foto: B. Fabricius)

Eintritt

VV 46-38-30-22 € 

AK 53-45-36-26 €

 

Logo des Tickethändlers Reservix